Geschichte

Harburg ist ein an der Süderelbe gelegener Stadtteil von Hamburg mit einer langen Geschichte. Der Name „Harburg“ stammt von der vor ca. 1000 Jahren gebauten  Horeburg. Hore bedeutet soviel wie Sumpf oder Moor. Lange Zeit befand sich Harburg im Besitz des Adelsgeschlechts der Welfen. Seit 1705 gehörte die Stadt zum Kurfürstentum Braunschweig-Lüneburg und späteren Königreich Hannover. Anfang des 19. Jahrhunderts fiel Harburg im Zuge von europäischen Auseinandersetzungen für einige Jahre an Frankreich, gelangte aber in Folge der Befreiungskriege 1814 wieder in das Königreich Hannover. Von 1848 bis zum  Beitritt Hannovers zum Deutschen Zollverein 1854 hatte Harburg das Freihafen-Privileg. Harburg wurde zu einem rasch wachsenden und für Hannover wichtigen Hafen- und Industriestandort, vor allem im Bereich der Verarbeitung von Kautschuk und Ölsaaten. Ab 1866 gehörte Harburg als Teil der Provinz Hannover zu Preußen. Während der Pogrome der Nationalsozialisten wurde im November 1938 die Harburger Synagoge zerstört. Im 2. Weltkrieg blieb die Innenstadt von Harburg bis Ende 1944 nahezu verschont von alliierten Luftangriffen. Das Industrie- und Seehafengebiet war jedoch seit 1940 Ziel schwerer Angriffe und Zerstörungen. Ab Mitte 1944 konzentrierten sich die Angriffe auf die Mineralölindustrie sowie Eisenbahnverbindungen und infolgedessen war die Innenstadt von Fehlwürfen betroffen. Es folgten Jahre des Wiederaufbaus die das Gesicht der Stadt durch neue Bauprojekte erheblich veränderten.

Außenmühle

Der Außenmühlenteich wurde angelegt von Herzog Otto II. (1565) Hier liegt sowohl der Harburger Stadtpark als auch das „MidSommerland“ (großes Freizeitbad mit Wasserrutsche, Therme und Sauna, allerdings für studentische Verhältnisse etwas teuer). Der Rundweg um den Teich eignet sich sehr gut zum Joggen und Spazieren-gehen und ist ungefähr 3 km lang. Wem das zu kurz ist, der kann auch gerne zweimal rum ;-) . Im Sommer kann man am Außenmühlenteich gut grillen. Neuerdings ist hier auch ein Behälter zum Entsorgen von Asche. Im Stadtpark gibt es einen großen, von Bäumen umrahmten Platz, auf dem man gut Sport treiben kann. Beispielsweise trifft sich hier die Ultimate-Frisbee-AG.

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Außenmühle

Neuländer See

Ein weiteres Gewässer in Harburg ist der Neuländer See, wo man im Sommer gut schwimmen gehen kann. Außerdem befindet sich hier eine Wasserskianlage, was die Wassersportfans freuen dürfte. (http://www.wasserski-hamburg.de/)

Rathaus

Auf dem Rathausplatz findet in der Adventszeit der Weihnachtsmarkt statt, wo man sich nach einem anstrengenden Vorlesungstag einen leckeren Glühwein genehmigen kann.

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Town Hall

Bars und Restaurantes

Die Lämmertwiete ist eine gemütliche Gasse mit zahlreichen Bars und Restaurants, wie die Irish-Bar Old Dubliner (mit live-Musik) ,das Caspari oder die Brazil Bar. Seit neuestem gibt es in Harburg die Sport-Bar O-Learys, wo man sich so ziemlich jedes Spiel ansehen kann, was auf dem Globus übertragen wird. Auch das selbst-gebraute Bier ist empfehlenswert.


Lämmertwiete

Binnenhafen

An den alten Hafenbecken im Harburger Binnenhafen entstanden um den Entstehungskern der Stadt Harburg, dem Harburger Schloss, moderne Bürohäuser zum Teil auch hinter alten Speicher- und Fabrikfassaden. Im Sommer öffnet hier auch der Veritas Beach Club mit Strandatmosphäre und zwei Beachvolleyball-Feldern seine Tore.


Veritas Beach Club

Harburger Berge

Die Harburger Berge sind ein Höhenzug im Süden von Hamburg (Deutschland). Sie sind bis zu 155 Meter hoch und gut geeignet um mit dem Mountain-Bike befahren zu werden.

Öffentliche Verkehrsmittel

In Harburg gibt es zahlreiche Buslinien die mindestens alle 20 Minuten verkehren. An der TU befinden sich zwei Bushaltestellen. Die Haltestelle TUHH/Kasernenstraße am nördlichen Ende des Campus, direkt vor dem neuen Hauptgebäude und die Haltestelle Technische Universität Harburg am südlichen Ende. Die nördliche Haltestelle wird von der Buslinie 142 angefahren, die südliche von den Linien 143, 146, 14 und 443. Mit allen Buslinien gelangt man zum Harburger Hauptbahnhof. Durch Harburg führen die zwei S-Bahn-Linien S3 und S31, allerdings auf der gleichen Strecke. Die Uni liegt zwischen den S-Bahn-Haltestellen Heimfeld und Harburg-Rathaus und kann von beiden in ca. 5 Minuten zu Fuß erreicht werden.